Wie läuft ein Arbeitstag als Sekretärin in den USA ab?

Arbeitstag als SekretärinIn den USA arbeiten, davon träumen sehr viele Menschen. Der Schein trügt jedoch. Wenn man nicht gerade in Hollywood als Produzent arbeitet, kann der Arbeitsalltag sehr mühsam werden. Eine Sekretärin ist in den Staaten weit weniger wert, als zum Beispiel in Deutschland. Natürlich kommt es hier immer darauf an, wo man arbeitet und mit welchen Menschen man zu tun hat. In der Regel zählt dieser Beruf als Einstiegsberuf, den man auch ohne Ausbildung absolvieren kann.

Auch in den USA hat eine Sekretärin verantwortungsvolle Aufgaben

Eine Sekretärin kümmert sich um alles. Gleich in der Früh ist sie dafür zuständig, dass der Chef seine Brötchen zum Frühstück bekommt. Auch sorgt sie den ganzen Tag für frischen Kaffee und Snacks zwischen durch. Wenn der Chef Befehle erteilt, müssen diese sofort ausgeführt werden. Nur selten werden Sekretärinnen in den USA als „hohe“ Mitarbeiter bezeichnet. In einer Anwaltskanzlei zum Beispiel hat jeder Anwalt seine Sekretärin, die das tut, was der Anwalt sagt. Zwischen durch werden Briefe geschrieben und Telefonate geführt. Aufstiegsmöglichkeiten hat man in dieser Position kaum eine.

Der Job als Sekretärin bietet in den USA viele Aufstiegschancen

Hat man das Glück, eine private Sekretärin einer berühmten Persönlichkeit zu werden, stehen die Chancen auf Erfolg schon besser. Vor allem weibliche Unternehmerinnen schätzen ihre Sekretärinnen sehr. Sie behandeln die Mitarbeiter fairer, als manche Männer. Auch die eigene Meinung ist oft gefragt. Das liegt aber auch daran, weil sich Frauen besser austauschen können. In den USA ist es üblich, in der Mittagspause mit der Chefin über Schuhe zu quatschen. Manchmal geht es danach auch direkt in eine Bar. Der Respekt geht dabei aber trotzdem nicht verloren. Dieses tolle Verhältnis findet man oft nur unter Frauen. Männer unterdrücken ihre Sekretärinnen gerne mal, es sei denn, es handelt sich um die Affäre.

Der Beruf „Bürokauffrau“ wie man ihn in Deutschland lernen kann, hat in den USA überhaupt keinen Wert. Jeder kann anfangen und den Einstieg ohne Probleme schaffen. Eine normale Sekretärin ist natürlich unterbezahlt. Über 1500 Dollar verdient hier kaum jemand zu Anfang. Nach oben kommt man nur, wenn man ein gutes Verhältnis zum Chef pflegt oder einen College Abschluss vorlegen kann. In den USA kann man alles schaffen, aber nicht, wenn man ganz unten anfängt. Man muss den Chef schon von Anfang an überzeugen, dass man mehr im Kopf hat, als Briefe tippen. Überall gibt es natürlich Unterschiede. Auch hier gibt es Ausnahmen. Möchte man etwas in den Staaten erreichen, darf man sich nie zu billig verkaufen. Zeugnisse zählen hier nichts. Nur das Talent sich zu verkaufen. Wer sich selbst verkaufen kann, wird auch die Produkte los.